BUND-Schwarzbuch Gips
Raubbau in der Südharzer Gipskarstlandschaft
Raubbau in der Südharzer Gipskarstlandschaft
Gips ist als Rohstoff in der Bauindustrie nicht wegzudenken. Die Hälfte des jährlichen Bedarfs wird mit Gips aus der Braunkohleverstromung gedeckt. Da dieser Teil nach dem Kohleausstieg wegfällt, werden neue Abbaugebiete gesucht. Das wird von Naturschützern heftig kritisiert. Möglich ist es auch, Gips aus alten Baustoffen zu recyceln. Wir haben beim Bundesverband der Gipsindustrie e.V….
Unter dem Namen GipsBack führt Knauf ein bundesweites Rücknahme-System für Gipsplattenverschnitt auf Baustellen ein. Das gemeinsam mit dem Partner GFR (Gesellschaft für die Aufbereitung und Verwertung von Reststoffen) entwickelte System biete eine einfache und nutzerfreundliche Lösung für die Rücknahme von sortenreinen Gipsplattenabfällen, heißt es vom Baustoffhersteller. https://www.baustoffmarkt-online.de/knauf-startet-gipsback-30042025
Gipsrecycling entwickelt sich zu einer wichtigen Säule der nationalen Rohstoffversorgung. Darauf weist der Bundesverband der Gipsindustrie hin. https://www.geb-info.de/bautechnik/recyclingquote-von-gips-gesteigert
Deutschland braucht mehr Wildnis. Bis 2020 sollten nach dem Willen der Bundesregierung zwei Prozent der Landes Wildnis werden. Naturschützer belegen jetzt mit einer Studie: Bund wie Länder haben dieses Ziel nicht erreicht. Und tun auch künftig zu wenig dafür. https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/wildnis-ziele-wald-flaechen-naturschutz-100.html
Das Forschungsprojekt RCPoroGipsWandPutz des WIR!-Bündnisses zielt darauf ab, nachhaltige Bauprodukte aus Porenbeton-Brechsand und Gips zu entwickeln, um Primärgips zu reduzieren und Porenbetonabfälle zu verwerten. Dies wird durch innovative Wandfüllungen und Leichtputze erreicht, die ressourcenschonend sind. https://www.ingenieur.de/fachmedien/konstruktion/werkstoffe/gips-recycling-forschungsprojekt-entwickelt-nachhaltige-loesungen