Unsere Heimat. Unsere Natur. Unser Erbe.

+++ Eilmeldung: Landesentwicklungsplan Sachsen-Anhalt 2026 am 30. September 2026 in Kraft getreten! +++ +++ Eilmeldung: Landesentwicklungsplan Sachsen-Anhalt 2026 am 30. September 2026 in Kraft getreten! +++

Für die Zukunft des Südharzes – Wir überlassen den Schutz unserer Heimat nicht dem Zufall. Wir handeln!

EILMELDUNG: Landesentwicklungsplan (LEP) Sachsen-Anhalt veröffentlicht

Das Ministerium für Infrastruktur und Digitales meldet, dass der Landesentwicklungsplan Sachsen-Anhalt 2026 am 30. September 2026 in Kraft getreten ist. Damit liegen die landesweiten Weichenstellungen für Raumordnung, Flächennutzung und Rohstoffsicherung nun schwarz auf weiß vor.

Für uns als Bürgerinitiative Pro Südharz und für alle Menschen vor Ort ist jetzt der entscheidende Moment gekommen: Wir prüfen das Dokument aktuell akribisch auf die Festlegungen zu unserem einzigartigen Gipskarstgebiet. Bleiben unsere wertvollen Landschaften und das Biosphärenreservat geschützt, oder drohen neue Abbauflächen?

Eine detaillierte Einschätzung zu den konkreten Konsequenzen für unsere Heimat folgt in Kürze hier auf der Website. Bleiben Sie dran!


12./13. September 2026: Sichtbar, klangvoll und im Dialog: Unser Rückblick auf das UNESCO-Wochenende an der Heimkehle

Was für ein ereignisreiches und bewegendes Wochenende liegt hinter uns! Zum 1. Internationalen UNESCO-Tag für Höhlen und Karst stand die NaturErlebnisHöhle Heimkehle in Uftrungen ganz im Zentrum der bundesweiten Aufmerksamkeit – und wir von der Bürgerinitiative Pro Südharz waren mittendrin.

Schon bei den offiziellen Eröffnungsreden und Grußworten am Vorabend des Jubeltages waren wir als Initiative mit unseren markanten T-Shirts kaum zu übersehen. Die geschlossene Präsenz zeigte sofort Wirkung: Peter Kohl, Bürgermeister der Gemeinde Südharz, schien sein Grußwort fast ausschließlich an unsere Reihen zu richten.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten:

  • Dem Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V. (VdHK) für die Einladung und die wegweisende Entscheidung, die Heimkehle als zentralen bundesweiten Veranstaltungsort auszuwählen.
  • Dem Team des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz sowie der Gemeinde Südharz für die Organisation und herzliche Gastgeberschaft.
  • Allen Mitgliedern, Unterstützern und Interessierten, die vor Ort Flagge für unsere einmalige Karstlandschaft gezeigt haben.

Ein ganz besonderer Dank gilt zudem Bürgermeister Peter Kohl für den ersten Schritt in einen offenen Dialog. Wir nehmen diesen Faden dankbar auf und werden ihn zeitnah im direkten, konstruktiven Gespräch fortsetzen.

Genau das ist vielleicht das wertvollste Ergebnis unserer intensiven Arbeit der letzten beiden Jahre: Die gewachsene Einsicht auf allen Ebenen, dass der Schutz unserer Heimat nur gelingt, wenn alle Akteure auf Augenhöhe miteinander reden.

Wir bleiben dran – sichtbar vor Ort und im Gespräch für die Zukunft des Südharzes!

Der Südharz braucht deine Stimme. Werde auch du jetzt aktiv.

Der Etappensieg bei der Landesentwicklungsplanung zeigt, was wir gemeinsam erreichen können. Damit der Schutz dauerhaft bleibt, zählt jeder Einzelne. Wie kannst und möchtest du dich einbringen?

Begleite uns in die politischen Gremien

Ob bei Sitzungen von Land- und Kreistag, der Regionalen Planungsgemeinschaft oder dem Gemeinderat: Deine bloße Anwesenheit im Zuschauerraum gibt unseren politischen Redebeiträgen Gewicht. Zeige den Entscheidern, dass die Bürger hinsehen.

Werde Teil des Netzwerks

Du interessierst dich für Gipsrecycling, ökologisches Bauen mit Naturmaterialien oder sanften Tourismus? Bring deine Expertise ein und hilf uns, nachhaltige Alternativen für die Region zu entwickeln.

Unterstütze die Vision vom dauerhaften Schutz

Erlebe hautnah die Artenvielfalt und die besondere Charakteristik unseres Gipskarstes auf unseren geführten Wanderungen und hilf uns, die UNESCO-Anerkennung für das Biosphärenreservat (Man and the Biosphere Programme) zu forcieren.

Besuche unseren Stammtisch

Komm mit uns und anderen Bürgern ins Gespräch. Einmal monatlich treffen wir uns in gemütlicher Runde, um aktuelle Entwicklungen zu besprechen und nächste Schritte zu planen.

Nachdenken über Gips ist Vordenken für die Zukunft

Die drei Mythen der Gipsindustrie sind:

Ohne Gips ist der Wohnungsbau in Gefahr. Ohne Gipsförderung und -verarbeitung gehen viele Arbeitsplätze verloren.
Tagebaue sind nicht schlimm, denn die Bergbaufolgelandschaft wird ja renaturiert.

Diese Mythen stimmen nicht:

Der Anteil an Gips im Bau macht ca. ein bis drei Prozent aus. Kostengünstiges Bauen geht auch ohne Gips. Die Rohstoffe wachsen vor unserer Haustür. Aber sie brauchen intakte Böden: Stroh, Holz, Hanf und Heu können zu modernen Bauplatten und vielen anderen Bauelementen verbaut werden. Damit können auch zukunftsfähige Arbeitsplätze gesichert bzw. neu geschaffen werden. Wenn hingegen der Gips zur Neige geht, fallen auch die Arbeitsplätze in der Gipsindustrie weg. Gipsabbau beraubt uns unserer Zukunft. Renaturierung ist Augenwischerei. Wenn der Gipskarst abgebaggert ist, kommt er nicht wieder. Die wertvollen Ökosysteme aus Höhlensystemen, markanten Fels- und Landschaftsformen, Buchenwäldern und die historisch geprägte Kulturlandschaft können auch mit unserer Hilfe nicht wieder nachwachsen. Wir fordern eine politische Unterstützung für den konsequenten Umstieg auf Baustoffe aus nachwachsenden oder recycelten Rohstoffen durch rechtzeitige Entscheidungen und Finanzierung des Strukturwandels! Die Gelder dafür sind da.

Man muss nur wollen!

„Die Natur muss gefühlt werden.“ — Alexander von Humboldt

die erde weint

Gips ist ersetzbar – unsere Heimat nicht

Keine Bohrungen und keinen Abbau im Südharz!
Die Idylle unserer Orte und der Natur muss bleiben.
Das ist unser Leben!

Verwunschene Wälder auf weißen Felsen, Dörfer in denen man sich kennt und trifft, blühende Trockenwiesen, klare Bäche, seltene Tiere und Pflanzen und eine himmlische Ruhe. Das findet sich in unserer Gipskarstlandschaft im Südharz Sachsen-Anhalts.

Hier demnächst mehr erfahren

Diese Natur und diese Dörfer mit ihrer liebenswürdigen Mixtur aus Landwirtschaft, Obstbau, Handwerk, Gastronomie und Tourismus sind unsere
Lebensgrundlage. Hier leben wir und hier wollen wir bleiben. Wir wollen keine Zerstörung unserer geschützten Umgebung, keinen Dreck, Lärm und Schwerlastverkehr in unseren ruhigen Orten.

Hier demnächst mehr erfahren