Die Menschen hinter Pro-Südharz

Gemeinsam für einen Südharz mit Zukunft.

Hinter Pro-Südharz steht keine anonyme Organisation, sondern Menschen wie du und ich – Engagierte Bürger, Nachbarn, Wanderfreunde und Naturliebende. Was uns eint, ist die tiefe Verbundenheit mit unserer Heimat und die Entschlossenheit, den geplanten Raubbau an unserem weltweit einzigartigen grünen Gipskarst nicht tatenlos hinzunehmen. Wir sind die Stimme für eine Natur, die sich selbst nicht wehren kann, und wir kämpfen dafür, dass dieser Schatz auch für kommende Generationen erhalten bleibt.

Unabhängig

Wir sind keiner Partei oder Firma verpflichtet.

Sachorientiert

Unsere Argumente stützen sich auf Fakten und Wissenschaft.

Ehrenamtlich

Wir arbeiten aus Überzeugung, nicht für Profit.

Weitsichtig

Wir fordern nachhaltige Recycling- und Baustoff-Alternativen.

Unsere Geschichte begann

Heute findet unser Einsatz

Unsere Geschichte wird

Meilensteine unserer Arbeit

Oktober 2024: Mut zur Stimme – Von der ersten Wortmeldung bis zur Gründung

Alles begann mit dem Mut, das Wort zu ergreifen. Wir verschafften uns zunächst im Kreistag und Gemeinderat Südharz mit kritische Fragen zu den geplanten Probebohrungen Gehör. Dann organisierten wir unseren ersten öffentlichen Stammtisch gemeinsam mit Experten von NABU, BUND und dem Verein Hallescher Auenwälder. Das enorme Interesse der Menschen vor Ort war überwältigend: Noch am selben Abend wurde aus der Gemeinschaft ein offizielles Bündnis – unsere Bürgerinitiative „Pro Südharz“ war geboren.

Dezember 2024: Unsere Petition geht online

Unsere Petition „Stoppt den geplanten Gipsabbau – Rettet die Südharzer Karstlandschaft“ hatte eine riesige Resonanz! Im Mai 2025 konnten wir sie mit 10.064 Stimmen an die Landesregierung Sachsen-Anhalt übergeben. Seit Dezember 2025 wird sie im Petitionsausschuss und drei weiteren Fachausschüssen behandelt. Mitglieder unserer Bürgerinitiative sind bei den entsprechenden Ausschusssitzungen zugegen und nehmen angebotenes Rederecht stets wahr.

August 2025: Stellungnahmen zum Landesentwicklungsplan (LEP) & politische Arbeit

Seit im August 2025 die Formulierung einer Weißfläche bei Breitungen im LEP bekannt wurde, engagieren wir uns für deren Rücknahme und Wiederbeplanung als Vorranggebiet für Naturschutz. Wir erwirkten eine Stellungnahme des Gemeinderates gegen die Weißfläche, sammelten und unterstützten die Bürger bei ihren persönlichen Stellungnahmen und konnten am Ende fast 1.000 Stellungnahmen in unserer Sache bilanzieren.

Mai 2026: Streichung der Weißfläche aus dem Landesentwicklungsplan (LEP)

Unser Engagement hat Wirkung gezeigt. Keine Weißfläche mehr im LEP! Dieses Szenario haben wir abgewendet und wir können ruhig zugeben, dass es eine kleine Sensation und ein großer Erfolg ist! Was wir hier als Bürgerinitiative gemeinsam mit dem BUND Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen, mit dem Verband Deutscher Karst- und Höhlenforscher, mit NABU, Naturfreunden und dem Arbeitskreis Hallesche Auenwälder, mit Robin Wood und einigen Unterstützern aus der Politik auf Landes- und Kreisebene sowie zahlreichen Naturverbundenen und Wissenschaftlern aus der ganzen Bundesrepublik und sogar aus dem Ausland geschafft haben, ist einfach Anlass zur Freude!

Heute und laufend: Veranstaltungen, Vernetzung & Visionen

Unser Ziel ist Alternativen zu gestalten, um dem geplanten Gips-Raubbau zu begegnen. Wir vernetzen uns aktiv zum Thema ökologisches Bauen und Recycling von Gips. Aber auch die Förderung eines sanften Tourismus liegt uns am Herzen. Hier sehen wir langfristig eine wirkliche wirtschaftliche Chance für unsere Region. Mit unseren monatlichen Stammtischen, Lesungen und geführten Wanderungen fördern wir zudem das Bewusstsein für unsere Heimat.


Statement Daniel Reineberg, Mitbegründer und Sprecher der Bürgerinitiative Pro-Südharz

„Ich bin im Südharz aufgewachsen. Diese Wälder und Felsen waren für mich immer ein Symbol für Beständigkeit. Doch als ich sah, wie tief die Wunden sind, die der Gipsabbau in unsere Heimat reißt und nun auch direkt vor unserer Haustür geplant sind, wurde mir klar: Wir können nicht nur von Verantwortung reden, wir müssen sie übernehmen. Pro-Südharz ist aus dem Wunsch entstanden, unseren Kindern keine Kraterlandschaft zu hinterlassen, sondern ein funktionierendes Ökosystem. Es geht mir nicht um Ideologie, sondern um den Schutz dessen, was unersetzlich ist. Jedes neue Gesicht in unserer Initiative zeigt mir: Wir sind viele – und wir haben eine Stimme.“

Statement Dagmar Schreiber, Mitbegründerin und Sprecherin der Bürgerinitiative Pro-Südharz

„Heimat ist kein Rohstoff, den man aufbrauchen darf. Als wir Pro-Südharz gründeten, ging es uns um mehr als nur Protest. Wir wollten eine Plattform schaffen, auf der Sachverstand und Heimatliebe zusammenkommen. Wir fordern eine Zukunft, in der Recycling und ökologisches Bauen den Vorrang vor der Zerstörung unserer Natur haben. Dass wir heute in den politischen Ausschüssen gehört werden, bestätigt unseren Weg: Sachlichkeit und Hartnäckigkeit zahlen sich aus. Mein Ziel ist es, dass wir als Region zeigen, dass Naturschutz und moderne Entwicklung Hand in Hand gehen können.“