BSZ: Wasserversorger hält Gips-Bergwerk für problematisch
Ein Baustoffhersteller plant den Abbau von Gips im großen Stil in Unterfranken. Naturschützer warnen vor Auswirkungen auf das Trinkwasser der Würzburger. Der Versorger ist alarmiert.
Ein Baustoffhersteller plant den Abbau von Gips im großen Stil in Unterfranken. Naturschützer warnen vor Auswirkungen auf das Trinkwasser der Würzburger. Der Versorger ist alarmiert.
Weil die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, wird der Gips knapp. Die Industrie will deswegen mehr abbauen. Umweltschützer halten das für unnötig.
Gips ist als Rohstoff in der Bauindustrie nicht wegzudenken. Die Hälfte des jährlichen Bedarfs wird mit Gips aus der Braunkohleverstromung gedeckt. Da dieser Teil nach dem Kohleausstieg wegfällt, werden neue Abbaugebiete gesucht. Das wird von Naturschützern heftig kritisiert. Möglich ist es auch, Gips aus alten Baustoffen zu recyceln. Wir haben beim Bundesverband der Gipsindustrie e.V….
Zum Artikel „Die Bohrungen erlauben?“, MZ 20.11.2024
Werkleiter Materlik (Anm. d. R.): „Die Probebohrungen der Knauf Gips KG im Landkreis Mansfeld-Südharz haben erste erfreuliche Ergebnisse geliefert. Sie untermauern den bisherigen Kenntnisstand über bedeutende Gipsvorkommen in der Region.“ https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=357968
Gipsrecycling entwickelt sich zu einer wichtigen Säule der nationalen Rohstoffversorgung. Darauf weist der Bundesverband der Gipsindustrie hin. https://www.geb-info.de/bautechnik/recyclingquote-von-gips-gesteigert
Gips-Probebohrungen in Südharz: So positioniert sich die EU-Kommission Zu den geplanten Gips-Probebohrungen im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz hat sich nun die EU-Kommission geäußert. Doch einige Argumente hierzu widersprechen sich. https://www.mz.de/lokal/sangerhausen/gips-probebohrungen-in-sudharz-so-positioniert-sich-die-eu-kommission-3982136